Um unseren Kurzbericht etwas abzukürzen, haben wir die Tage 9-16 zusammengefasst. Da wir ja nicht nur zum Urlaub dort gewesen sind und daher auch die Zeit etwas fehlte, sind diese Tage von Kurzausflügen geprägt gewesen. Wenn auch dabei nicht alles nach unseren Wünschen verlief, haben wir trotzdem dabei viel interessantes und schönes, aber auch makabres und unfaßbares gesehen.
Mutig wie wir waren , sind wir in eigenartigen Felsformationen herumgeklettert, nur um ein gutes Foto schießen zu können. Wir sind heute aber auch ganz froh, das diese Felsen nicht ganz so hoch waren 
Bei einem Besuch des Friedhofs von Avdira, bei dem wir das Grab eines guten Freundes besuchen wollten, trafen wir dann auf diese makabre Scenerie.
Ja genau. Ihr seht richtig. In Plastikschüsseln standen die Knochen eines Verstorbenen zum trocknen in der Sonne. Man erklärte uns, das manche Verstorbenen nur provisorisch begraben und dann wieder ausgegraben werden. Nachdem die Knochen getrocknet sind, werden sie in einem Pappkarton “zwischengelagert”. Wenn dann der Ehepartner verstirbt, werden beide zusammen in einem Grab, wie auf dem Foto zu sehen ist bestattet. So kann man Geld sparen.
Zwischen durch sind wir immer mal wieder an den Strand gefahren, um Spazieren zu gehen.
Im Hintergrund liegt die Vulkaninsel Thassos. Leider hatten wir für einen Besuch nicht die Zeit.
Wir hatten aber die Zeit, uns über den Basar in Xanthi zu quälen. Soviel Menschenmassen auf einmal, haben wir selten gesehen. Wir fanden aber den Platz, etwas für uns einzukaufen.
Ein Besuch in die Rhodopen nahe der Ortschaft Rhodopi, führte uns an die Ruine einer alten Byzantinischen Brücke.
Hier haben wir es uns, an dem klaren Bergfluß, für einige Zeit gemütlich gemacht und die Seele baummeln lassen. Nach dem wir dann unerklärliche Stöhngeräusche zu hören bekamen und diese erst nicht deuten konnten, bemerkten wir, das im ganzen Umkreis eine Tierart lebte, die wir sonst nur im Zoo oder im Fachgeschäft zu sehen bekommen.
Es wimmelte dort von Schildkröten in allen Größen. Jetzt wussten wir von wem das merkwürdige Stöhnen abgegeben wurde.
Für den letzten “freien” Tag, hatten wir dann noch einen Altstadtbesuch in Xanthi vorgesehen.
Leider fiel dieser dann buchstäblich ins Wasser. In kürzester Zeit zog ein Gewitter über den Bergen auf. Wir haben es vorgezogen, schnell das Auto aufzusuchen. Denn Regenklamotten oder Schirme, hatten wir nicht dabei und wir wollten nicht unbedingt die Kameras absaufen lassen. Der Regen nahm auch kein Ende und wir entschlossen uns den Besuch abzubrechen. Auf dem Rückweg fuhren wir aber einen Umweg über Porto Lagos. Die Lagunen dort, beheimaten eigentlich Flamingos und Pelikane. Aber zu sehen bekamen wir keine.
Also entschlossen wir uns zu einem Besuch von Agios Nikolaos, dem Lagunenkloster.
Uns hinderte allerdings ein Schild das Gelände zu betreten. Kurz: Sommerklamotten waren unerwünscht. So blieb uns nur, von Außen ein paar Bilder zu machen. Leider erfuhren wir erst später, als wir in Avdira zurück waren, das die Mönche für den Fall Umhänge zur Verfügung stellen. ( Das hätte man ja mal gleich ans Tor schreiben können) Schade. Naja, dann beim nächstenmal.
Und nun noch etwas, was uns von Anfang bis Ende in Griechenland begleitete. Wo du standst und gingst. Überall lag der Müll verstreut. Ob, trotz Mülleimer, auf Parkplätzen, in den Bergen, am Strand, überall lag der Müll verteilt. Wohlgemerkt verteilt. Statt wenigstens irgendwo auf einem Haufen. Nein kreuz und quer, wahllos hingeschmissen. Unglaublich, wie dort mit der Umwelt umgegangen wird.
Dies ist noch harmlos. Andere Stellen haben wir uns erspart zu fotografieren.
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